KCB soll sich vergrößern


„Ansiedlung in Geiselhöring richtige Entscheidung“

Niederlassungsleiter Richard Diepold, Bürgermeister Bernhard Krempl und Geschäftsführer Manfred Schott in der Halle, in der gerade Zwiebeln angeliefert werden. (Foto: aha)

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Geiselhöring. (aha) Das Kartoffel Centrum Bayern (KCB), das im Juli 2011 seinen Betrieb aufgenommen hat, will expandieren. Dies teilte der Geschäftsführer des KCB, Manfred Schott, dem Geiselhöringer Bürgermeister Bernhard Krempl vor Kurzem mit.

Der Geiselhöringer Betrieb ist das zweite Standbein des KCB neben Rain am Lech. Die Geschäfte laufen nach Aussage des Unternehmens gut. Das KCB wird in Rain am Lech in den Jahren 2014/2015 eine Lagerhalle mit 10 000 Tonnen Lagerkapazität bauen und beabsichtigt mittelfristig ebenfalls in Geiselhöring nach dem Kauf eines Vorhaltegrundstückes 2016/2017 eine Lagerhalle für Kartoffeln und Zwiebeln in dieser Größenordnung zu bauen. Des Weiteren sind bereits Überlegungen im Gange, die Zwiebelgeschäfte zu erweitern und nochmal in die Technik zu investieren.

Die Firma hat im vergangenen Jahr 45 000 Tonnen Kartoffeln und 3 000 Tonnen Zwiebeln umgesetzt. Derzeit sind zwölf Mitarbeiter in Geiselhöring beschäftigt. Im Radius von vierzig Kilometern sind Landwirte die Lieferanten. Außerdem will man ein weiteres Grundstück neben dem jetzigen Betriebsgelände von der Stadt erwerben, um den Handel zu erweitern. In Geiselhöring wird derzeit die Ware von den Vertragspartnern angeliefert. Aktuell können 120 Tonnen pro Stunde angenommen werden. 500 Tonnen können gebunkert werden. Die Feldfrüchte werden teilweise gewaschen, in verschiedene Gebinde abgepackt und wieder ausgeliefert.

Der Betrieb ist eine große Wertschöpfung für die Landwirte in der Region. Die Investition von rund vier Millionen Euro hat sich sowohl für die Bauern als auch für KCB rentiert. Die Landwirtschaft in der Region erhalte dadurch wieder eine verdiente Aufwertung, so Bürgermeister Bernhard Krempl. Mittelfristig wolle man 100 000 Tonnen Speise- und Verarbeitungskartoffeln sowie 20 000 Tonnen Zwiebeln vermarkten.

„Die Nachfrage nach tiefgekühlten Veredlungsprodukten halte an und eröffne den Landwirten gute Aussichten“, gab sich Geschäftsführer Schott zuversichtlich. „Das Geiselhöringer KCB ist ein leistungsfähiger Betrieb, der den steigenden Ansprüchen der Kunden gerecht werden kann.“ Er betonte abschließend, dass es strategisch die richtige Entscheidung gewesen sei, Geiselhöring als Standort für das KCB gewählt zu haben. Vor allem sei auch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und ihrem Bürgermeister ausschlaggebend dafür, dass hier weiter investiert werden soll.

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