05.02.2020
Freie Wähler stellen sich in Wallkofen vor

Am Mittwoch stellten die Kandidaten der Freien Wähler sich und ihr Programm für die nächsten sechs Jahre in einer Wahlversammlung im Wacker-Stüberl in Wallkofen vor. Im Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode musste Wolfgang Bäuml feststellen, dass aufgrund der absoluten Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat die Handlungsmöglichkeiten der Freien Wähler beschränkt waren. Umso mehr wolle man sich nun einsetzen, mit dieser Wahl wieder ein demokratisches Gleichgewicht im Stadtrat zu erreichen und in der Folge einige für Geiselhöring wichtige Themen umzusetzen.

Dazu wurden in einem Wahlprogramm zahlreiche Maßnahmen zusammen getragen, die von Angela Ramsauer und Stefan Singer den Zuhörern in fünf Handlungsfeldern vorgestellt wurden. Vor allem die Stärkung der Ortskerne und die Nutzung vorhandener Flächen in den Dörfern sei dabei ein großes Thema. Ebenso sei es unerlässlich, die Ortsteile infrastrukturell und verkehrstechnisch gut zu versorgen, was in gleichem Maße für den Breitbandausbau wie auch für Radwegeanbindungen und die Qualität der Gemeindestraßen gelte. Gerade in der flächenmäßig größten Gemeinde des Landkreises müsse zudem in Abstimmung mit den heimischen Landwirten auf einen pfleglichen und ökologisch unbedenklichen Umgang mit der Natur geachtet werden. Aus Umweltschutzgründen verzichten die Freien Wähler beispielsweise auf jegliche Plakatierung im Rahmen der Wahlwerbung.

Ausführlich präsentierten sich im Anschluss die 17 Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler und stellen dar, dass sie sich künftig hochmotiviert für die Zukunft Geiselhörings einsetzen wollen. Auch Landratskandidat Tobias Beck warb für sich und seine Mitstreiter aus dem Labertal um Unterstützung für die Kreistagswahl.

Bei der abschließenden Wahlinformation über die Möglichkeiten der Stimmabgabe wies man auch auf die bei dieser Wahl außergewöhnliche Möglichkeit hin, auf dem Stimmzettel eine Person als 1.Bürgermeister vorschlagen zu können.