23.11.2020
FREI WÄHLER ziehen erste Zwischenbilanz

Einen umfangreicheren Bericht lesen Sie bitte unter der Rubrik "Stadtratsarbeit".

Bei der jüngsten, unter Einhaltung der Corona-Regeln abgehaltenen Fraktionssitzung beschäftigten sich die Stadträte der FREIEN WÄHLER neben aktuellen Themen mit einem Rückblick auf die ersten Monate nach der Wahl. Von Beginn an trat die Fraktion engagiert für die Belange der Allgemeinheit und die Ziele aus dem eigenen Wahlprogramm ein, obwohl man anfangs nicht eingebunden und somit in die Rolle der Opposition gedrängt wurde. Die FREIEN WÄHLER spielen eine sehr aktive Rolle in allen Sitzungen des Stadtrats. Mit Hilfe von zahlreichen Anträgen und Anfragen wurde versucht, wichtige Projekte auf den Weg zu bringen. Beispielsweise wurde ein möglicher Ausbau des Hortes angestoßen oder eine Vereinfachung alter Bebauungspläne beantragt. die Aufnahme von Planungen für die Sanierung des Stadtplatzes wurde ebenso im Stadtrat vorgebracht wie eine Überplanung des Geiselhöringer Friedhofes oder eine Ertüchtigung des Radwegs nach Hainsbach. Zudem konnten viele Gespräche mit Gewerbetreibenden, Bauherren und Bürgern geführt werden.

Besorgt zeigt sich die FW-Fraktion jedoch über die Personalentwicklung im Rathaus. In den letzten Jahren verließen insgesamt acht hochqualifizierte Mitarbeiter die Stadtverwaltung und suchten sich andere Arbeitgeber. Hier könnten die Arbeitsbedingungen mit Hilfe einer - aktuell auch vom Landkreis durchgeführten - Gefährdungsbeurteilung untersucht werden. Bei mehr als 100 Beschäftigten würden die FREIEN WÄHLER auch die Aufstellung eines Personalrates begrüßen und unterstützen. Die freien Stellen in allen städtischen Einrichtungen sind unverzüglich wieder zu besetzen, um den Dienstbetrieb zu gewährleisten und die restlichen Mitarbeiter nicht zu überlasten.

Ganz allgemein wünscht man sich für die Entscheidungen im Stadtrat und den Ausschüssen deutlich umfangreichere Informationen zu den einzelnen Sachthemen und mehr Transparenz. Es müsse viel mehr öffentlich diskutiert werden, damit die Akzeptanz der Beschlüsse bei den Bürgern und deren Interesse an er Kommunalpolitik wieder steigen.