29.06.2026
Jede Sekunde zählt: Freie Wähler setzen sich für Defibrillatoren in allen Ortsteilen ein

Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen – zu Hause, beim Sport oder mitten im Alltag. In solchen Momenten entscheidet oft eine einzige Größe über Leben und Tod: die Zeit, die vergeht, bis Hilfe vor Ort ist. Ein öffentlich zugänglicher Defibrillator (AED) kann hier den entscheidenden Unterschied machen, denn er ermöglicht es auch Ersthelferinnen und Ersthelfern ohne medizinische Ausbildung, in den ersten lebenswichtigen Minuten richtig zu handeln.

Ein gutes Vorbild aus unseren eigenen Reihen

In unseren Ortsteilen Sallach und Wallkofen ist genau das bereits gelungen: Dank ehrenamtlichem Engagement und der Unterstützung durch Firmenspenden und Förderungen konnten dort Defibrillatoren im Außenbereich angeschafft werden. Das ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement die Sicherheit in unserer Gemeinde ganz konkret verbessert.

Dieses Vorbild möchten wir aufgreifen – und auf das gesamte Stadtgebiet ausweiten.

Unser Ziel: ein flächendeckendes AED-Netz

Als Fraktion Freie Wähler haben wir deshalb einen Antrag an die Stadt Geiselhöring gestellt. Wir regen darin an, dass die Verwaltung die Möglichkeiten prüft, auch die übrigen Ortsteile mit öffentlich zugänglichen Defibrillatoren auszustatten. Konkret geht es um:

  • Greißing
  • Hadersbach
  • Haindling
  • Hainsbach
  • Hirschling
  • Oberharthausen
  • Pönning

Ziel ist ein zusammenhängendes Netz, das überall in unserer Gemeinde schnelle Hilfe im Notfall ermöglicht.

Wie das gelingen kann

Damit aus der Idee verlässliche Lebensretter werden, schlagen wir ein durchdachtes Konzept vor:

Robuste Technik für draußen. Damit die Geräte das ganze Jahr über einsatzbereit sind, sollen ausschließlich Defibrillatoren mit beheiztem bzw. klimatisiertem Wandkasten beschafft werden, die auch bei Temperaturen bis −25 °C zuverlässig funktionieren.

Faire Finanzierung. Pro Standort ist mit Investitionskosten von rund 2.700 € (zuzüglich Montage) zu rechnen. Nach dem Vorbild von Sallach und Wallkofen soll die Verwaltung prüfen, wie sich diese Kosten durch gezielte Firmenspenden vor Ort oder weitere Fördertöpfe reduzieren lassen, um den städtischen Haushalt zu entlasten.

Gut auffindbar im Notfall. Nach der Installation sollen alle Standorte in einem digitalen Kataster erfasst werden. So finden Ersthelfer und Rettungsdienste die Geräte im Ernstfall schnell und zuverlässig.

Wie es weitergeht

Wir haben beantragt, das Thema auf die Tagesordnung einer der nächsten Stadtratssitzungen zu setzen, um über die weiteren Schritte zu beraten. Uns ist wichtig, dass die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger – unabhängig vom Ortsteil – den gleichen Stellenwert hat.

Wir sind überzeugt: Ein flächendeckendes AED-Netz ist eine Investition, die sich im Ernstfall vielfach auszahlt. Wir freuen uns über jede Unterstützung und jeden Hinweis auf engagierte Unternehmen, die sich – wie in Sallach und Wallkofen – an diesem wichtigen Vorhaben beteiligen möchten.

Ihre Fraktion Freie Wähler im Geiselhöringer Stadtrat